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Die Riva von Split mit dem Diokletianpalast in der Abenddämmerung

Mitteldalmatien

Ferienhäuser in Split
und Umgebung

In der Stadt selbst gibt es Wohnungen im Kaiserpalast - Häuser mit Pool und Garten stehen im Ring darum herum: in den Kaštela, in Podstrana, über Omiš und im Hinterland.

Palast als AltstadtGrößter FährhafenFlughafen bei KaštelaSechs Inseln in Reichweite

Split ist die einzige kroatische Großstadt, in der man Urlaub macht, ohne es zu merken. Der Kaiserpalast, den Diokletian um 300 nach Christus bauen ließ, ist keine abgesperrte Ruine, sondern bewohnte Innenstadt: Restaurants unter römischen Bögen, Wohnungen in antiken Mauern, Wäscheleinen zwischen Säulen. Für den Ferienhausurlaub bedeutet die Stadt vor allem Infrastruktur - Flughafen, Fährhafen, Krankenhaus, Einkauf. Gewohnt wird im Ring darum herum.

Wo man rund um Split wohnt

  • Die Kaštela westlich, Richtung Trogir

    Sieben aneinandergereihte Orte an der Kaštelaner Bucht, mit Uferpromenade, Palmen und alten Wehrtürmen im Wasser. Wenig touristisch, gute Versorgung, günstigstes Preisniveau im Umland - und der Flughafen liegt mittendrin. Ferienhäuser stehen meist in den Hanglagen oberhalb der Küstenstraße.

  • Podstrana und Stobreč südöstlich, 8 bis 12 km

    Der bequemste Standort für alle, die die Stadt oft besuchen wollen: Stadtbus, kurze Fahrt zur Riva, lange Kiesstrände vor der Tür. In den Hanglagen dahinter stehen Neubauten mit Pool und Blick über die Bucht.

  • Omiš und das Cetina-Tal 25 km südöstlich

    Wo die Cetina in einer Schlucht ans Meer stößt. Ferienhäuser liegen an den Hängen über dem Ort oder flussaufwärts im Tal - dort deutlich kühler und mit Rafting, Klettern und Zipline vor der Haustür.

  • Trogir und Čiovo 28 km westlich

    Altstadt auf einer eigenen Insel, davor die Insel Čiovo mit vielen Ferienhäusern über der Küstenstraße. Für Flugreisende die praktischste Ecke der Region.

  • Das Hinterland Klis, Dugopolje, Muć, Solin

    Hinter dem Küstengebirge, zehn bis dreißig Minuten von der Stadt. Große Grundstücke, Häuser mit Pool, kaum Nachbarn - und kühlere Nächte als am Wasser. Der Preisunterschied zur Küste ist erheblich.

Was man im Palast ansehen sollte

Der Palast ist kein Museum mit Kasse, sondern ein Stadtviertel - man geht einfach hinein. Vier Tore führen ins Innere, das goldene im Norden ist das eindrucksvollste. Vom Peristyl, dem säulengesäumten Hauptplatz, gehen alle Wege ab: nach Süden ins Vestibül, einen runden Kuppelraum mit offenem Auge im Dach, in dem regelmäßig A-cappella-Gruppen singen, weil die Akustik es hergibt. Daneben steht die Kathedrale des heiligen Domnius, ursprünglich das Mausoleum des Kaisers und damit eine der ältesten weiterverwendeten Kirchenbauten Europas; der Glockenturm daneben lohnt den Aufstieg wegen der Aussicht.

Wenige Schritte westlich liegt der Jupitertempel, der später zum Baptisterium umgebaut wurde. Und unter dem Ganzen erstrecken sich die Kellergewölbe, die den Grundriss der kaiserlichen Wohnräume abbilden - jahrhundertelang mit Müll verfüllt und deshalb erhalten geblieben.

Der Diokletianpalast wird nicht besichtigt, er wird bewohnt - deshalb kostet der Eintritt nichts.

Der Rest der Stadt

Wer nur den Palast sieht, verpasst das Beste. Auf dem Grünmarkt Pazar östlich der Mauern verkaufen Bäuerinnen aus dem Hinterland Obst, Gemüse, Käse und Olivenöl; auf dem überdachten Fischmarkt Peškarija im Westen liegt der Fang der Nacht. Beide sind Vormittagsmärkte - nach elf Uhr wird abgebaut.

Westlich der Altstadt steigt der bewaldete Hügel Marjan an, ein Park mit Kiefernwald, Aussichtspunkten, Einsiedeleien in den Felsen und Badebuchten am Fuß. Er ist die Erholungsfläche der Stadt und zu jeder Tageszeit voller Läufer und Spaziergänger. Am östlichen Stadtrand liegt die Bucht Bačvice mit ihrem flachen, sandigen Grund - dort wird seit Generationen Picigin gespielt, ein Ballspiel im knietiefen Wasser ohne Punkte und ohne Gegner.

Wenige Kilometer nördlich, bei Solin, liegen die Ausgrabungen von Salona - der Hauptstadt der römischen Provinz Dalmatia und Geburtsort Diokletians. Ein weites Feld aus Amphitheater, Basiliken und Stadtmauern, das erstaunlich wenig besucht wird.

Strände rund um Split

  • Bačvice - der Stadtstrand, zu Fuß vom Hafen, flacher Sandgrund, im Sommer sehr voll.
  • Kašjuni und Bene am Marjan - Kiesbuchten unter Kiefern, ruhiger und mit klarerem Wasser als die Stadtstrände.
  • Podstrana und Stobreč - lange Kiesstreifen mit Promenade, gut für Familien.
  • Kaštela - flache Abschnitte entlang der Bucht, kein Postkartenmotiv, aber praktisch und selten überfüllt.
  • Duće und Omiš - breite Kiesstrände östlich der Cetina-Mündung, mit Blick auf Brač.

Anreise und Verkehr

Die A1 endet praktisch vor der Stadt. Für Trogir, die Kaštela und den Flughafen nimmt man die Ausfahrten Prgomet oder Vučevići, für Split selbst und den Süden die Ausfahrt Dugopolje. Für einen Pkw der Kategorie I fallen ab Zagreb 26,40 Euro Maut an.

Der Flughafen Split liegt bei Kaštela, rund 25 Kilometer westlich der Innenstadt und in unmittelbarer Nähe von Trogir. Der Fährhafen ist der größte des Landes: Von hier laufen Autofähren und Katamarane nach Šolta, Brač, Hvar, Vis und Korčula aus, dazu Linien nach Süddalmatien und nach Ancona.

Parken und Verkehr

In der Altstadt gibt es keine Parkplätze, und die Zufahrten sind an Sommernachmittagen dicht. Wer im Umland wohnt, fährt am besten mit dem Stadtbus hinein oder stellt das Auto in einem der Parkhäuser am Rand ab. Wenn eine Fähre erreicht werden muss, gehört eine Stunde Puffer eingeplant - Fährverkehr, Flughafenverkehr und Durchgangsverkehr treffen sich hier auf denselben Straßen.

Preisniveau rund um Split

Das Preisgefälle im Umland von Split ist eines der steilsten der Küste, und es folgt nicht der Entfernung zum Meer, sondern der Entfernung zur Stadt und zum Flughafen. Am teuersten sind Podstrana und die Küstenlagen auf Čiovo mit Meerblick. Deutlich günstiger sind die Kaštela, obwohl sie näher an Flughafen und Altstadt liegen - dort verläuft die Bahnlinie und die Bucht gilt als weniger attraktiv. Am wenigsten zahlt man im Zagora-Hinterland: Für den Preis einer Zweizimmerwohnung an der Küste bekommt man dort ein freistehendes Haus mit Pool und großem Grundstück.

Zeitlich ist der Unterschied ähnlich deutlich. Juli und August sind in dieser Region wegen Fährverkehr, Flughafen und Kreuzfahrtbetrieb die teuersten und vollsten Wochen des Jahres. Wer auf die erste Junihälfte oder die zweite Septemberhälfte ausweicht, zahlt oft die Hälfte, hat dieselbe Wassertemperatur - und kommt an der Riva ohne Gedränge durch.

Häufige Fragen

Kann man in Split selbst ein Ferienhaus mieten?

Praktisch nicht. Innerhalb der Stadt gibt es Wohnungen und Apartments, teils in den Palastmauern. Freistehende Häuser mit Garten und Pool beginnen in Podstrana, Stobreč, den Kaštela und im Hinterland - alle zwischen zehn und dreißig Autominuten entfernt.

Kostet der Diokletianpalast Eintritt?

Das Areal selbst nicht, es ist öffentlicher Stadtraum. Eintritt kosten die Kathedrale samt Glockenturm, das Baptisterium im ehemaligen Jupitertempel und die Kellergewölbe unter dem Palast - meist als Kombiticket.

Welche Insel eignet sich für einen Tagesausflug?

Brač über die Autofähre nach Supetar oder Hvar mit dem Katamaran nach Hvar-Stadt. Beide sind an einem Tag machbar, wenn man die frühe Abfahrt nimmt. Für Šolta reicht ein halber Tag, für Vis sollte man übernachten.

Wie voll ist die Stadt im Sommer?

Sehr. Split ist Kreuzfahrthafen, Fährdrehscheibe und Ziel für sich - im Juli und August staut es sich in den Palastgassen. Angenehm ist die Stadt früh am Morgen und nach neun Uhr abends, wenn die Tagesgäste weg sind.

Braucht man ein Auto?

In Podstrana und Stobreč kommt man mit dem Stadtbus aus. Für alles andere - Kaštela, Hinterland, Omiš, Ausflüge nach Trogir oder zur Cetina - ist ein Fahrzeug nötig. Wer nur die Stadt und eine Insel sehen will, spart sich den Mietwagen und die Parkplatzsuche.

Verwendete Quellen

  • UNESCO-Welterbe, Historischer Komplex von Split mit dem Diokletianpalast (whc.unesco.org)
  • Tourismusverband Split (visitsplit.com)
  • Hrvatske autoceste, Mauttarife A1 (hac.hr)

Die Region um Split

Trogir, die Kaštela, das Zagora-Hinterland und die Inseln Šolta, Brač, Hvar und Vis.

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